Disulfiram kaufen: Ihr Leitfaden für die Behandlung in der Schweiz
Was ist Disulfiram?
Disulfiram ist ein Arzneistoff, der seit vielen Jahrzehnten zur Unterstützung der Alkoholabstinenz eingesetzt wird. In der Schweiz ist er vor allem unter dem früheren Markennamen Antabus bekannt, heute jedoch überwiegend als Generikum erhältlich. Der Wirkstoff gehört zur Gruppe der Alkoholaversiva und entfaltet seine Wirkung, indem er den Abbau von Alkohol im Körper gezielt stört. Dies führt bei gleichzeitigem Alkoholkonsum zu einer Reihe sehr unangenehmer körperlicher Reaktionen.
Das Medikament wird ausschliesslich im Rahmen einer umfassenden Therapie der Alkoholabhängigkeit verordnet. Es richtet sich an Menschen, die fest entschlossen sind, vollständig auf Alkohol zu verzichten, und die diese Entscheidung mit ärztlicher und psychosozialer Begleitung umsetzen möchten. Disulfiram allein kann eine Abhängigkeit nicht heilen, sondern dient als eine Art chemische Stütze für den Abstinenzentschluss.
Wichtig zu wissen: Disulfiram ist kein Mittel zur Entgiftung und darf erst nach vollständigem Alkoholentzug begonnen werden. Vor Therapiebeginn muss der Patient umfassend über die Risiken und die absolut notwendige Alkoholkarenz aufgeklärt werden. Die Behandlung unterliegt in der Schweiz der ärztlichen Verschreibungspflicht und erfordert regelmässige Kontrolluntersuchungen.
Wie wirkt Disulfiram im Körper?
Der Wirkmechanismus von Disulfiram beruht auf einer irreversiblen Hemmung des Enzyms Aldehyddehydrogenase. Dieses Enzym ist normalerweise dafür verantwortlich, das beim Alkoholabbau entstehende Acetaldehyd weiter zu ungiftiger Essigsäure abzubauen. Wird das Enzym blockiert, reichert sich Acetaldehyd im Blut an und löst bereits bei geringen Alkoholmengen eine heftige Intoxikation aus.
Die körperlichen Folgen dieser Anreicherung werden als Disulfiram-Alkohol-Reaktion bezeichnet. Sie können bereits nach dem Konsum kleinster Alkoholmengen auftreten, etwa nach einem Schluck Bier oder nach der Verwendung alkoholhaltiger Mundspülungen. Typische Symptome sind eine plötzliche Rötung von Gesicht und Hals, pochende Kopfschmerzen, Atemnot, Übelkeit und Erbrechen, Herzrasen und ein starker Blutdruckabfall.
Die erwartete Unannehmlichkeit dieser Reaktion wirkt als starkes Abschreckungssignal. Der Patient lernt, Alkoholkonsum mit sofortigem schwerem Unwohlsein zu verknüpfen, was die Rückfallgefahr erheblich senken kann. Diese psychologische Komponente ist entscheidend, denn die eigentliche Wirkung entfaltet sich nur, wenn der Betroffene weiss, dass er Disulfiram eingenommen hat und bewusst Abstinenz übt. Die Enzymhemmung selbst hat keine eigenständige therapeutische Wirkung ohne den festen Vorsatz des Patienten.
Anwendungsgebiete von Disulfiram
Disulfiram ist für die unterstützende Behandlung der chronischen Alkoholabhängigkeit zugelassen. Es kommt dann zum Einsatz, wenn eine Person nach einem erfolgreichen Entzug rückfallgefährdet ist und eine dauerhafte Abstinenz angestrebt wird. Der Wirkstoff eignet sich besonders für Patienten, die eine hohe Motivation zur Abstinenz mitbringen und die medikamentöse Rückfallprophylaxe als Teil eines ärztlich begleiteten Gesamtplans verstehen.
In der Schweiz wird die Therapie meist von Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie oder von spezialisierten Suchtzentren eingeleitet. Begleitend sind psychosoziale Massnahmen wie Verhaltenstherapie, Selbsthilfegruppen oder eine Suchtberatung fast immer Teil des Behandlungskonzepts. Disulfiram ist ausdrücklich kein Ersatz für diese Massnahmen, sondern eine pharmakologische Unterstützung.
Für Menschen, die ihren Alkoholkonsum lediglich reduzieren möchten, ist das Präparat nicht geeignet. Auch bei unkontrolliertem Trinkverhalten ohne stabile Abstinenzphasen wird von einer Verordnung abgeraten, da die unerwartete Alkoholreaktion lebensbedrohliche Zustände auslösen kann. Eine sorgfältige ärztliche Indikationsstellung ist daher unerlässlich.
Darreichungsformen und typische Dosierung
Disulfiram ist in der Regel in Tablettenform mit einer Wirkstärke von 200 mg oder 400 mg erhältlich. Für die meisten Patienten beginnt die Therapie mit einer täglichen Dosis von 400 mg über die ersten ein bis zwei Wochen, gefolgt von einer Erhaltungsdosis von 200 mg pro Tag. Die genaue Dosierung richtet sich jedoch nach dem individuellen Ansprechen und der Verträglichkeit und wird vom behandelnden Arzt festgelegt.
Die Tablette wird meist morgens unzerkaut mit einem Glas Wasser eingenommen. Einige Patienten nehmen sie abends ein, um die Nebenwirkungen wie anfängliche Müdigkeit besser zu tolerieren. Entscheidend ist die regelmässige Einnahme zur gleichen Tageszeit, damit die Enzymhemmung konstant aufrechterhalten bleibt. Wird eine Dosis vergessen, sollte sie nicht zusammen mit der nächsten Tablette nachgeholt werden.
| Wirkstoff | Stärke | Form | Übliche Dosierung |
|---|---|---|---|
| Disulfiram | 200 mg | Tablette | 1x täglich 200 mg (Erhaltung) |
| Disulfiram | 400 mg | Tablette | initial 1x täglich 400 mg, dann Reduktion |
Die Therapiedauer kann mehrere Monate bis über ein Jahr betragen und orientiert sich am Rückfallrisiko. Eine abrupte Beendigung der Einnahme ohne ärztliche Rücksprache ist nicht ratsam, da die Rückfallgefahr dann sprunghaft steigen kann. Ärztliche Kontrollen inklusive Leberwertbestimmungen sind während der gesamten Behandlungszeit vorgeschrieben.
Wichtige Sicherheitshinweise und Gegenanzeigen
Disulfiram darf nicht eingenommen werden, wenn in den letzten zwölf Stunden Alkohol getrunken wurde oder noch eine Restalkoholisierung vorliegt. Patienten mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dekompensierter Leberzirrhose, ausgeprägter Leberinsuffizienz oder akuten Psychosen dürfen das Medikament nicht erhalten. Auch bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Disulfiram ist die Anwendung kontraindiziert.
Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Disulfiram nicht verordnet werden, da keine ausreichenden Daten zur Unbedenklichkeit vorliegen. Besondere Vorsicht gilt bei Patienten mit Epilepsie, Diabetes mellitus, Nierenfunktionsstörungen oder Schilddrüsenerkrankungen – hier muss die Indikation besonders streng gestellt und engmaschig kontrolliert werden. Der Arzt wird vor Therapiebeginn eine gründliche Anamnese und Laboruntersuchungen durchführen.
Neben offensichtlichen alkoholischen Getränken muss auch auf versteckte Alkoholquellen verzichtet werden. Dazu zählen bestimmte Mundwasser, Hustensäfte, alkoholhaltige Speisen und sogar alkoholhaltige Hautpflegeprodukte. Eine akzidentelle Aufnahme kann bereits eine schwere Disulfiram-Alkohol-Reaktion auslösen. Suchen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung oder starken Symptomen umgehend einen Notarzt auf.
Mögliche Nebenwirkungen
Zu den häufigsten Nebenwirkungen unter Disulfiram zählen Müdigkeit, Benommenheit und Kopfschmerzen, die besonders zu Beginn der Behandlung auftreten. Viele Patienten berichten über einen metallischen oder knoblauchartigen Geschmack im Mund, der in der Regel harmlos ist. Gelegentlich kommt es zu Hautausschlägen oder einer leichten akneähnlichen Reaktion, die sich meist unter der fortgesetzten Therapie zurückbildet.
Schwerwiegender, wenn auch seltener, sind Leberschädigungen, die bis zur Hepatitis oder zum akuten Leberversagen führen können. Deshalb sind regelmässige Kontrollen der Leberwerte obligatorisch. Ebenfalls möglich sind periphere Neuropathien, die sich in Kribbeln oder Taubheitsgefühlen in den Gliedmassen äussern. Bei solchen Anzeichen ist der Arzt sofort zu informieren.
Die gefährlichste unerwünschte Wirkung ist die Disulfiram-Alkohol-Reaktion. Sie kann mit starker Übelkeit, Erbrechen, Brustschmerzen, Verwirrtheit und in schweren Fällen mit Kreislaufzusammenbruch einhergehen. Deshalb ist es absolut zentral, dass Patient und Angehörige die Konsequenzen einer Alkoholaufnahme kennen und strikt meiden. Bei heftiger Reaktion ist der Rettungsdienst zu alarmieren.
Besondere Vorsichtsmassnahmen und Wechselwirkungen
Disulfiram kann die Wirkung bestimmter anderer Medikamente verstärken oder deren Abbau beeinflussen. So hemmt es den Metabolismus von Phenytoin, Warfarin und einigen oralen Antidiabetika, was zu gefährlich erhöhten Wirkspiegeln führen kann. Auch die gleichzeitige Einnahme von Isoniazid oder Metronidazol kann psychotische Reaktionen begünstigen. Ihr Arzt muss daher über alle eingenommenen Arzneimittel – auch pflanzliche – informiert werden.
Der Verzicht auf Alkohol umfasst nicht nur Getränke, sondern alles, was Ethanol enthalten kann: Essigsaucen, Pralinen mit Likörfüllung, überreifes Obst oder alkoholhaltige Arzneitropfen. Ein unbedachter Genuss kann innerhalb weniger Minuten zu massiven Beschwerden führen. Auch der Umgang mit alkoholischen Reinigungsmitteln oder Duftstoffen sollte mit Bedacht geschehen, obwohl eine Aufnahme über die Haut in der Regel keine schwere Reaktion hervorruft.
Zu Beginn der Therapie und in regelmässigen Abständen wird der Arzt eine Blutentnahme durchführen, um Leberenzyme und andere Laborwerte zu überwachen. Bei Anzeichen wie anhaltender Übelkeit, Gelbfärbung der Haut oder dunklem Urin muss Disulfiram sofort abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden. Die Verordnung in der Schweiz setzt eine umfassende Aufklärung und schriftliche Einwilligung des Patienten voraus.
Entwicklung und Geschichte von Disulfiram
Die Geschichte des Wirkstoffs beginnt in den 1940er Jahren, als die Substanz erstmals in der Therapie von Wurmerkrankungen getestet wurde. Die enttäuschende Wirksamkeit gegen Parasiten liess das Interesse nachlassen, doch die zufällige Beobachtung, dass Arbeiter in der Herstellung nach Feierabendbier unter starkem Unwohlsein litten, brachte die entscheidende Wende. Forscher erkannten, dass die Verbindung den Alkoholabbau hemmt und eine aversive Reaktion hervorruft.
1951 wurde Disulfiram unter dem Namen Antabus gezielt zur Behandlung von Alkoholismus eingeführt. Das Konzept der aversiven Konditionierung war damals ein radikal neuer Ansatz, da zuvor kaum wirksame pharmakologische Hilfen existierten. In den folgenden Jahrzehnten etablierte sich die Substanz in vielen Ländern als feste Grösse der Suchttherapie, obwohl ihr Einsatz stets von Diskussionen um ethische Fragen und Sicherheit begleitet wurde.
Heute ist Disulfiram als kostengünstiges Generikum verfügbar und hat seinen festen Platz im Therapiespektrum, vor allem bei hochmotivierten Patienten. Die grundlegende Wirkweise ist unverändert geblieben, und modernere Studien bestätigen die Wirksamkeit unter der Voraussetzung einer engmaschigen ärztlichen Führung. Dennoch bleibt es ein Medikament mit hohem Risikopotenzial, das nur unter streng definierten Kautelen eingesetzt werden kann.
Wirkdauer und Verweildauer nach Absetzen
Die durch Disulfiram hervorgerufene Enzymhemmung ist irreversibel. Das bedeutet, dass selbst nach dem Absetzen des Medikaments die Fähigkeit des Körpers, Acetaldehyd abzubauen, erst allmählich wiederhergestellt wird, wenn die Leber neue Aldehyddehydrogenase-Moleküle produziert. Dieser Prozess kann mehrere Tage bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen. In dieser Zeit bleibt die Empfindlichkeit gegenüber Alkohol bestehen.
Für Patienten, die die Therapie beenden möchten, heisst das konkret: Sie müssen auch nach der letzten Tablette noch mindestens ein bis zwei Wochen strikt auf Alkohol verzichten, da sonst weiterhin eine schwere Reaktion droht. Eine genaue Vorhersage der individuellen Verweildauer ist nicht möglich, da Alter, Leberfunktion und Begleitmedikation eine Rolle spielen. Aus Sicherheitsgründen empfehlen Ärzte meist eine Abstinenz von vierzehn Tagen.
Umgekehrt tritt die volle Schutzwirkung nicht sofort nach der ersten Tablette ein. Es dauert etwa zwölf Stunden, bis eine ausreichende Hemmung aufgebaut ist. Daher ist der Patient in den ersten Stunden der Einnahme noch nicht umfassend vor einer Alkoholreaktion geschützt – ein Grund, warum der Therapiebeginn sorgfältig geplant und unter ärztlicher Anleitung erfolgen muss.
Abhängigkeitspotenzial, Alternativen und Forschungsstand
Disulfiram besitzt kein Suchtpotenzial im eigentlichen Sinn, da es weder euphorisierende noch sedierende Wirkungen entfaltet. Dennoch kann eine Art psychologische Abhängigkeit von der schützenden Wirkung entstehen: Patienten fühlen sich ohne das Medikament unsicher und fürchten einen Rückfall. Dies unterstreicht die Bedeutung, das Absetzen der Behandlung psychotherapeutisch zu begleiten und alternative Strategien zur Rückfallprävention aufzubauen.
In der Schweiz stehen neben Disulfiram weitere zugelassene Wirkstoffe zur Verfügung. Acamprosat stabilisiert das gestörte Gleichgewicht im Belohnungssystem des Gehirns und verringert das Alkoholverlangen. Naltrexon, ein Opioidantagonist, dämpft die belohnende Wirkung von Alkohol. Nalmefen, ein neuerer Wirkstoff, kann auch bei einem Trinkmengenreduktionsziel eingesetzt werden. Welcher Ansatz der geeignete ist, muss im Einzelfall medizinisch abgewogen werden.
Die Forschung konzentriert sich derzeit auf Kombinationstherapien und die Personalisierung der Behandlung. So gibt es Hinweise, dass Disulfiram bei bestimmten genetischen Enzymvarianten besonders wirksam sein könnte. Studien zu Biomarkern und zur Vorhersage des Therapieerfolgs sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Als gesichert gilt, dass keines der verfügbaren Medikamente allein ausreicht; die Einbettung in ein multimodales Therapiekonzept bleibt die wichtigste Voraussetzung für eine dauerhafte Abstinenz.
Disulfiram online bestellen in der Schweiz – so gehen Sie vor
In der Schweiz unterliegt Disulfiram der Rezeptpflicht. Sie können das Medikament daher in unserer Apotheke bestellen, sofern ein gültiges ärztliches Rezept vorliegt. Sollten Sie über kein aktuelles Rezept verfügen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer diskreten Online-Arztkonsultation. Ein in der Schweiz zugelassener Arzt prüft Ihre Angaben und stellt – falls medizinisch vertretbar – ein Privatrezept aus.
Der Bestellablauf ist einfach und sicher. Zunächst legen Sie das gewünschte Produkt in den Warenkorb und laden Ihr Rezept hoch oder wählen den Konsultationsservice. Nach erfolgreicher Rezeptprüfung wird die Bestellung von unserer pharmazeutischen Fachkraft nochmals freigegeben. Wir versenden ausschliesslich aus der Schweiz, sodass die Lieferung in der Regel innerhalb von ein bis zwei Werktagen bei Ihnen eintrifft.
- Arzttermin oder Online-Rezeptservice wählen
- Rezept in den Warenkorb hochladen oder Rezeptausstellung anfordern
- Nach medizinischer Prüfung wird das Rezept umgehend ausgestellt
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Ihre Sendung wird diskret verpackt, und Sie erhalten eine Sendungsverfolgungsnummer, mit der Sie den Status Ihrer Lieferung bequem online einsehen können. Unser Kundenservice steht Ihnen bei Fragen während des gesamten Prozesses zur Seite. Wir arbeiten nach den strengen Richtlinien des Schweizer Heilmittelrechts und der Standesordnung für Apotheker, sodass Sie stets ein geprüftes und authentisches Medikament erhalten.
Preisüberblick und Vorteile einer lizenzierten Online-Apotheke
Die Kosten für Disulfiram können je nach Packungsgrösse und Anbieter variieren. In Schweizer Online-Apotheken liegen die Preise für eine Packung mit 50 Tabletten à 200 mg grob geschätzt zwischen 40 und 80 Franken. Es handelt sich um eine ungefähre Orientierung, da sich Preise durch Rabattverträge und Marktveränderungen jederzeit anpassen können. Bei uns erhalten Sie einen transparenten Endpreis ohne versteckte Gebühren.
Die Online-Bestellung von Disulfiram in der Schweiz bietet mehrere praktische Vorteile. Sie sparen Wege und Wartezeiten und können Ihre Medikation bequem von zu Hause aus verwalten. Anders als bei ausländischen Versendern garantieren wir die Einhaltung der Schweizer Arzneimittelgesetzgebung, was für Ihre Sicherheit und Produktqualität unerlässlich ist. Jede Charge wird von unserer Apothekenleitung kontrolliert, und der Versand erfolgt unter Einhaltung der Kühl- und Lagerbedingungen.
Als lizenzierte Schweizer Versandapotheke bieten wir zudem die Möglichkeit, sich bei pharmazeutischen Unklarheiten jederzeit von unserem Fachpersonal beraten zu lassen. Dieses persönliche Servicelevel ist bei Bestellungen im Ausland oft nicht gewährleistet. Die Kombination aus rechtssicherer Rezeptverarbeitung, qualifizierter Beratung und schnellem, diskretem Versand macht unsere Apotheke zu einem verlässlichen Partner für Ihre Therapie mit Disulfiram.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich ein Rezept, um Disulfiram online zu bestellen?
Ja, in der Schweiz ist Disulfiram ein verschreibungspflichtiges Medikament. Sie benötigen ein gültiges Rezept eines zugelassenen Arztes, um es legal in einer Online-Apotheke bestellen zu können. Ohne ärztliche Verschreibung ist weder der Erwerb in einer Apotheke vor Ort noch die Online-Bestellung erlaubt.
Wie erhalte ich ein Rezept für Disulfiram?
Ein Rezept für Disulfiram erhalten Sie nach einer gründlichen ärztlichen Untersuchung und Diagnose einer Alkoholabhängigkeit. Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder einen Psychiater, der Ihre Eignung für diese Therapie beurteilen kann. Die Behandlung sollte stets in ein umfassendes Entwöhnungsprogramm eingebettet sein.
Wie lange dauert die Lieferung bei einer Online-Bestellung von Disulfiram?
Die Lieferzeit kann je nach Online-Apotheke variieren, beträgt in der Schweiz jedoch in der Regel 1 bis 3 Werktage. Voraussetzung ist, dass Sie das Rezept vorab elektronisch übermitteln und die Bestellung während der Geschäftszeiten aufgegeben wird. Seriöse Anbieter informieren Sie transparent über den Versandstatus.
Was passiert, wenn ich Disulfiram ohne ärztliche Begleitung einnehme?
Die eigenmächtige Einnahme von Disulfiram ohne ärztliche Überwachung kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Risiken führen. Dazu zählen gefährliche Wechselwirkungen mit verstecktem Alkohol in Lebensmitteln oder Medikamenten sowie eine unzureichende Kontrolle von Leberwerten. Eine Alkoholreaktion ohne medizinische Notfallversorgung kann lebensbedrohlich sein.
Wie schnell tritt die Wirkung von Disulfiram ein?
Die blockierende Wirkung von Disulfiram auf den Alkoholabbau stellt sich innerhalb weniger Stunden nach der ersten Einnahme ein. Um eine ausreichende Hemmung aufzubauen, wird die Therapie meist mit einer Aufsättigungsphase begonnen. Die volle Reaktionsfähigkeit bei Alkoholkonsum kann nach etwa 12 Stunden erreicht sein.
Was soll ich tun, wenn ich eine Dosis Disulfiram vergessen habe?
Nehmen Sie die vergessene Tablette ein, sobald Sie sich daran erinnern, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Verdoppeln Sie die Dosis nicht, um eine ausgelassene Einnahme nachzuholen. Bei Unsicherheiten kontaktieren Sie Ihren behandelnden Arzt oder Apotheker.
Heilt Disulfiram die Alkoholabhängigkeit?
Disulfiram ist keine Heilung der Alkoholabhängigkeit, sondern ein unterstützendes Medikament. Es erzeugt durch die aversive Reaktion eine starke Abschreckung vor Alkoholkonsum und soll die Abstinenz während der psychotherapeutischen Behandlung sichern. Der langfristige Erfolg hängt von der begleitenden Verhaltenstherapie ab.
Reagiert Disulfiram auch auf alkoholfreies Bier?
Sogenanntes alkoholfreies Bier kann geringe Restmengen Alkohol enthalten, die bei manchen Personen eine leichte Reaktion auslösen könnten. Es wird empfohlen, während der Disulfiram-Therapie auch auf alkoholfreie Biersorten zu verzichten und stattdessen vollständig alkoholfreie Getränke zu wählen.
Muss ich bei der Einnahme von Disulfiram auf alkoholhaltige Kosmetika oder Mundwasser achten?
Ja, auch versteckter Alkohol in Produkten wie Mundwasser, Parfüm oder Hustenmitteln kann unerwünschte Reaktionen hervorrufen. Da bereits kleine Mengen über die Schleimhaut aufgenommen werden, sollten Sie konsequent alkoholfreie Alternativen verwenden. Lesen Sie die Inhaltsstoffangaben sorgfältig.
Darf ich Disulfiram im Ausland erwerben und in die Schweiz einführen?
Die Einfuhr von Disulfiram in die Schweiz ist nur mit einem gültigen Schweizer Rezept und unter Beachtung der Zollbestimmungen erlaubt. Der Erwerb im Ausland ohne nachweislich medizinische Notwendigkeit kann illegal sein und birgt Risiken durch unregulierte Produkte. Klären Sie die Modalitäten vorab mit Ihrem Arzt und den Zollbehörden.
Wie lagere ich Disulfiram zu Hause optimal?
Bewahren Sie Disulfiram bei Raumtemperatur (15–25 °C), trocken und lichtgeschützt in der Originalverpackung auf. Ausserhalb der Reichweite von Kindern und getrennt von alkoholischen Getränken lagern. Überprüfen Sie das Verfallsdatum regelmässig.
Fachliche Prüfung durch Apotheker
Der gesamte Inhalt dieser Produktseite zu Disulfiram wurde durch einen diplomierten Apotheker einer fachlichen Kontrolle unterzogen. Die Prüfung gewährleistet, dass die hier vermittelten Informationen dem aktuellen pharmazeutischen Wissensstand in der Schweiz entsprechen und mit den Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vereinbar sind.
Geprüft durch: Dr. sc. nat. Peter Keller, dipl. Apotheker (MedReg-Nr. 128765).
Stand der fachlichen Durchsicht: 26. März 2025.
Rechtlicher Hinweis: Die dargestellten Inhalte dienen ausschliesslich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Konsultation. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Fragen oder vor einer Anwendung stets an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Adresse und Öffnungszeiten der Apotheke
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